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Sicherheitstechnik Tool

IP-Kamera-Bandbreiten-Rechner

Berechnen Sie, wie viel Netzwerk-Bandbreite ein IP-Kamerasystem benötigt — pro Kamera, in Summe, und gegen die Uplink-Kapazität von Switch oder NVR.

Aktualisiert: 6. Juli 2026Planungsreferenz

Schnellantwort

Bandbreite skaliert mit Auflösung, Bildrate, Codec und Szenen-Komplexität — nicht nur mit Megapixeln.

Kamerazeilen nach Auflösung, Bildrate und Anzahl hinzufügen. Codec und Szenen-Komplexität für das Gesamtsystem wählen, Netzwerk-Overhead ergänzen und die Summe gegen den Uplink prüfen.

Systemeinstellungen

Codec, Szene & Overhead

Diese gelten für alle Kamerazeilen unten.

Kameras

Kameraliste

Jede Kameragruppe nach Auflösung, Bildrate und Anzahl erfassen.

BezeichnungAuflösungEigene MPFPSAnzahlMbps/Kam.

Planungsschätzung

Die reale Bitrate hängt von Szeneninhalt, Kamera-Firmware, Codec-Tuning, GOP-/I-Frame-Intervall und Ratenregelung ab — kein Datenblattwert und keine Garantie. Herstellerangaben im Datenblatt sind meist CBR-Labormaximalwerte, üblicherweise höher als die reale durchschnittliche Bitrate.

Formel / Methode

So rechnet der Rechner

Jede Kamera startet von einer H.264-bei-30fps-Basis für ihre Auflösung (Feldreferenzwerte für 2/4/5/8MP, oder eine linear MP-skalierte Schätzung für eigene Auflösungen), skaliert linear mit der Bildrate und wendet dann einen Codec-Faktor (H.265 ≈ Hälfte von H.264, H.265+ ≈ 30 % von H.264) sowie einen Szenen-Komplexitätsfaktor (statisch/mittel/komplex) an. Die Kamerasummen werden addiert, ein optionaler Sub-Stream ergänzt, dann wird der Netzwerk-Overhead für die Endzahl angewendet.

Mbps/Kam. = Basiswert(MP) × (fps/30) × Codec-Faktor × Szenen-Faktor

Eingaben

Erforderliche Eingaben

Je Kamerazeile: Bezeichnung, Auflösung (2/4/5/8MP oder eigene Megapixel), Bildrate und Anzahl. Systemweit: Codec, Szenen-Komplexität, Netzwerk-Overhead in %, optionale Sub-Stream-Bitrate und optionale Uplink-Kapazität zur Prüfung.

Einsatz

Wobei das hilft

Dimensionierung von Switch-Uplinks und NVR-Netzwerkschnittstellen, Vergleich von Codec-Optionen vor der Beschaffung, Planung von Kamera-Rollouts auf gemeinsamen oder begrenzten Verbindungen und Übergabe der Bandbreitenzahl an die Speicherdimensionierung.

FAQ

Hinweise zur Bandbreite

H.264 vs. H.265 vs. H.265+?

H.265 (HEVC) benötigt bei gleicher Bildqualität typischerweise etwa die Hälfte der Bandbreite von H.264. H.265+ (eine herstellerspezifisch abgestimmte Variante mit intelligenterer Ratenregelung) kann bei statischen Szenen rund 70 % gegenüber H.264 einsparen, bei belebten Szenen weniger. Prüfen Sie, ob sowohl Kamera als auch NVR/VMS den gewünschten Codec unterstützen.

Warum spielt die Szenen-Komplexität eine Rolle?

Moderne Codecs sind inhaltsadaptiv — eine belebte Kreuzung mit ständiger Bewegung erzeugt deutlich mehr Daten pro Sekunde als ein ruhiger Flur bei Nacht, selbst bei identischer Kamera und Einstellungen. Die Szenen-Komplexität ist oft ein größerer Einflussfaktor als die Auflösung.

Stimmen die Werte mit dem Datenblatt meiner Kamera überein?

Nicht zwingend. Herstellerangaben im Datenblatt sind meist der CBR-Labormaximalwert (konstante Bitrate), gemessen an einer festen Testszene. Die reale durchschnittliche Bitrate bei VBR-Regelung liegt üblicherweise niedriger und variiert mit der tatsächlichen Szene. Betrachten Sie diesen Rechner als Planungsschätzung, nicht als Garantie.

Projekt

Unterstützung bei CCTV- oder Netzwerk-Rollout?

ITCOREOPS unterstützt bei Kamera-Netzwerkdesign, Switch-/Uplink-Dimensionierung, PoE-Budgets, strukturierter Verkabelung und Infrastrukturdokumentation.

Haftungsausschluss

Nur Planungsreferenz

Planungsschätzung — die reale Bitrate hängt von Szene, Kamera-Firmware, Codec-Tuning, GOP-/I-Frame-Intervall und Ratenregelung ab; kein Datenblattwert und keine Garantie. Mit Ihren tatsächlichen Kameras und dem NVR abgleichen.

Workflow

Bandbreite prüfen, bevor Switches, Uplinks oder Speicher dimensioniert werden.

Nutzen Sie diesen Rechner vor der Spezifikation von Netzwerk-Hardware oder der Festlegung von Kamerazahl und Codec, damit Uplink-Engpässe auf dem Papier auffallen, nicht auf der Baustelle.

Exakte Eingaben nutzen ↑

Feedback

Fehler oder Rechenproblem gefunden?

Melden Sie Darstellungsprobleme, Rechenfehler oder Verbesserungsvorschläge für diesen Rechner.

Rechenbeispiel

Eingaben: 8× 4MP-Kameras @ 15 fps, H.265, mittlere Szene, 20 % Overhead, ohne Sub-Stream.

Ergebnis: pro Kamera 8 Mbps (H.264-Basis) × (15/30) × 0,5 (H.265) × 1,0 (mittel) =2 Mbps; × 8 Kameras = 16 Mbps; + 20 % Overhead = ≈19,2 Mbps gesamt. Auf einem 1-GbE-Uplink (≈940 Mbps nutzbar) ist das komfortabel ausreichend.